Stuttgart & Leinfelden-Echterdingen

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Was ist zu tun, wenn ein Mensch gestorben ist:
Abmeldungen & Erledigungen


Hier finden Sie eine stichwortartige Auflistung der Ämter, Institutionen und Personen, die im Trauerfall gegebenenfalls zu benachrichtigen sind, ebenso eine Übersicht über die Dinge, die gegebenenfalls erledigt werden müssen.

„Gegebenenfalls“ deswegen, weil nicht in jedem Trauerfall alles zum Tragen kommt, was hier angeführt wird.

Wir sind in Bezug auf diese Übersicht auf Vollständigkeit bedacht. Sollten wir dennoch etwas übersehen haben, freuen wir uns über einen entsprechenden Hinweis und werden die Liste gerne ergänzen.

  • Standesamt
    (siehe auch „Erste Schritte im Trauerfall“)
    Das Standesamt benachrichtigt
    automatisch das Einwohnermeldeamt
    (Wohnsitz/e), das Nachlassgericht/Notariat,
    das Finanzamt, das Geburtsstandesamt,
    das Geburtsstandesamt des überlebenden
    Ehepartners und das Standesamt der Eheschließung.


  • Friedhofsamt

  • Pfarramt / Religionsgemeinschaft

  • Rentenservice der Deutschen Post AG (gesetzliche Rente/n)
    1) Abmeldung der Rente/n des verstorbenen Menschen
    2) „Sterbevierteljahr“ - wenn ein/e Witwe/r zurückbleibt wird die 3monatige
        Fortzahlung der Rente der/s Verstorbenen in voller Höhe beantragt
        (muss innerhalb von 30 Tagen erfolgen)


  • Antrag auf Witwen- bzw. Witwerrente bei der zuständigen Rentenstelle stellen (Termin vereinbaren!)
    Rentenanträge können auch durch andere Personen gestellt werden. Dazu wird eine Vollmacht oder ein Beschluss des Vormundschaftsgerichtes benötigt.
    Bei diesem Termin sind einige Unterlagen mitzubringen:


    • Sterbeurkunde mit Aufdruck (gesetzliche Sozialversicherung / amtliche Zwecke/für Rente)

    • Steuer-ID des Hinterbliebenen vom Finanzamt

    • Rentenbescheid des Verstorbenen und des Hinterbliebenen

    • Beginn des jeweiligen Rentenbezuges

    • gültiger Personalausweis oder Reisepass des Hinterbliebenen

    • Tag der Eheschließung

    • Bankverbindung als BIC und IBAN (befindet sich auf dem Kontoauszug unten rechts)

    • Name, Anschrift und Krankenversicherten-Nr. des Verstorbenen und des Hinterbliebenen

    • gegebenenfalls Name, Vorname und Geburtsdatum eines Kindes

    • gegebenenfalls Vollmacht, falls der Antragsteller nicht selbst unterschreiben kann

    • Tag des von uns beantragten „Sterbevierteljahres“ (Rentenvorschuss)

  • Antrag auf Halbwaisen- oder Waisenrente bei der zuständigen Rentenstelle stellen (Termin vereinbaren!)
    Rentenanträge können auch durch andere Personen gestellt werden. Dazu wird eine Vollmacht oder ein Beschluss des Vormundschaftsgerichtes benötigt.


  • Beamtenpension bei der zuständigen Servicestelle abmelden und Witwen-/bzw. Witwerversorgung beantragen


  • Krankenkasse (gesetzlich und privat; Versichertenkarte sollte zurückgeschickt werden)


  • Beihilfe
     

  • Versorgungsamt (Behindertenausweis sollte zurückgeschickt werden)


  • Kriegsversehrtenrente


  • Ausgleichsamt
     

  • Sozialamt (ggf. auch Antrag auf Bestattungskostenübernahme stellen – rechtzeitig!)


  • Wohngeld
     

  • Blindenhilfe
     

  • Versicherungen
    Wenn es Versicherungen gibt, aus denen durch den Trauerfall Leistungsansprüche resultieren (Lebensversicherungen, Unfallversicherungen, Sterbegeldversicherungen…) übersenden Sie dem Versicherungsunternehmen eine Sterbeurkunde, die Versicherungspolice und die letzte Beitragsquittung.
    Tipp: Fertigen Sie vorher von allem Kopien an.


  • Banken
    Denken Sie auch daran, Kreditkarten zu sperren, Einzugsermächtigungen zu widerrufen etc.


  • Bausparverträge
     

  • Arbeitgeber
    Beim Arbeitgeber sind sämtliche Personalpapiere einschließlich Lohnsteuerkarte und Versicherungsnachweisheft der Rentenversicherung anzufordern. Außerdem anfragen, ob der Arbeitgeber Beihilfe zu den Bestattungskosten gewährt und ob Anspruch auf Hinterbliebenenversorgung besteht.


  • Betriebsrente
     

  • Zusatzversorgungen - VBL, ZVK, KVBW…
    Abmelden und Antrag auf Hinterbliebenenrente/Waisenrente stellen.


  • Behandelnde Ärzte
     

  • Steuerberater


  • Termine
     

  • Gewerkschaft


  • Notariat/Nachlassgericht
    Das Standesamt übersendet dem Notariat des Wohnortes des Verstorbenen eine Todesanzeige. Hat der Verstorbene zu Hause ein privates Testament verwahrt, so sind die Hinterbliebenen verpflichtet, dies dem Notariat zu übergeben.
    Die Angehörigen werden in den nächsten Wochen vom Notariat geladen, welches das Nachlassverfahren durchzuführen hat.


  • Haushaltsauflösung/Entrümpelung
    Es ist sinnvoll, sich über verschiedene Möglichkeiten und Preise von Firmen, die dies übernehmen, zu informieren. Vieles kann auch an wohltätige Institutionen gespendet werden. Bezüglich einer Haushaltsauflösung, kann Ihnen in der Regel das Bestattungshaus mit Informationen weiterhelfen.


  • Rundfunk (GEZ), Kabel, Premiere, Sky


  • Miete, ENBW/Energieversorger, Müllabfuhr


  • Telefon, Handy
     

  • Zeitschriften/Abos
     

  • PKW, Motorrad (auch Anhänger)


  • Mitgliedschaften


  • Nachsendeantrag bei der Deutschen Post stellen


  • "Digitales Erbe (Mail-Accounts, Domains, Facebook, Twitter, XING, Onlinebanking, Daten, Adressen etc.)


  • Steinmetz
    Auswahl des Grabsteines oder Absprache wegen Ergänzung der Inschrift bei einem schon vorhandenen Stein. Dieser Schritt hat in der Regel Zeit, zumal bei erfolgter Erdbestattung meist einige Monate verstreichen müssen, bevor der Grabstein gesetzt werden kann.  Beispiele für Grabsteine


  • Grabpflege (wer? wie?)


  • Danksagung
    Einige Tage oder Wochen nach der Bestattung können Sie entscheiden, ob Sie eine Danksagungsanzeige in der Zeitung schalten und/oder Danksagungskarten verschicken möchten.
    Das können Sie selbst veranlassen (Zeitung, Druckerei, Eigendruck) oder mit dem Bestattungshaus besprechen und durch dieses erledigen lassen.
    Beispiele für Danksagungen

Wichtig: Bewahren Sie alle Rechnungen von Bestattung und Nachsorge-aufwendungen auf, denn Bestattungskosten sind in manchen Fällen als Sonderausgaben steuerlich absetzbar.

Eine Kurzfassung dieser Übersicht in Form einer Checkliste finden Sie hier.




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Veranstaltungen


Café ZeitenWende
5.  Juli 2017, 16 Uhr
Treffpunkt für Menschen
in Trauer

Lachen trotz und alledem - Ein Seminar für Menschen in Trauer
16.  September 2017, 14 Uhr
"Wer lachen kann, obwohl ihm nach weinen zumute ist, der bekommt wieder Lust am Leben." Genau darum geht es in diesem Seminar: Die Lust am Leben zu wecken. Die Lust, etwas ganz anderes zu probieren.

Filmtipps


"Die mit den Toten spricht"
Die SWR-Reporterin Andrea Lotter begleitete uns viele Monate lang bei unserer Arbeit, traf sterbende, verstorbene und trauernde Menschen, brachte sie und ihre besonderen Lebensphasen ins Bild.
(ARD-Mediathek)

Medien


Interview
mit Barbara Rolf im domradio zum Thema "Alles Urne oder was?"
Bestattungskultur im Wandel.
(ab Minute 33)


Literaturtipp


Kerstin Gernig porträtierte 21 Menschen, die zu ungewöhnlichen Unternehmern wurden. Eine von ihnen ist Barbara Rolf,

Hintergrundmusik


Titel:  1  |  2   | 3  |  4  |  5  |  6  |  7 



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